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Selbstmotivation

Prokrastination ist für dich kein Fremdwort und du hast einfach keine Lust mit deiner nächsten Aufgabe anzufangen? Es gibt verschiedene Gründe und Methoden, die dich motivieren können. Finde heraus, was dich antreibt und steigere deine Selbstmotivation

Inhalt

Was ist Selbstmotivation

Selbstmotivation bezeichnet die Fähigkeit, etwas aus eigenem Antrieb heraus zu erledigen, Ziele zu erreichen und eine Aufgabe ohne Zwang durch andere durchzuführen.

Eine hohe Selbstmotivation führt dazu, dass du oft die Initiative ergreifst und Chancen wahrnimmst. Auch der ständige Drang dich selbst zu verbessern und dir neue Ziele zu stecken, zeigen einen starken inneren Antrieb.

Es werden zwei Arten von Motivation unterschieden: intrinsisch und extrinsisch.

Intrinsisch motiviert bist du, wenn deine Aufgabe oder Tätigkeit dir Spaß macht oder du sie erledigst, weil du das Ziel aus einem persönlichen Interesse oder Leidenschaft heraus erreichen möchtest.

Eine extrinsische Motivation treibt dich an, wenn du eine Aufgabe oder Tätigkeit durchziehst, um gute Noten zu bekommen, eine Belohnung oder Geld zu verdienen. Dabei spielt also eher der beabsichtigte Effekt eine Rolle, als dein Interesse.

Dir darüber im Klaren zu sein, welche Art von Motivation dich antreibt, kann ein erster Schritt im Zuge der Selbstmotivation sein.

5 Schritte zur Zielerreichung

Die folgenden fünf Schritte können dir helfen, deine Ziele eigenständig zu erreichen:

  1. Idealisierung: Finde deine Ziele, indem du dir den idealen Zustand vorstellst, den du erreichen möchtest.
  2. Verbalisierung: Formuliere aus deiner Erkenntnis ein konkretes Ziel, das du am Ende messen kannst oder zumindest überprüfen.
  3. Visualisierung: Stelle dir genau vor, welche Vision du verfolgst und male dir die Ergebnisse aus.
  4. Etappenziele planen: Stelle eine Strategie auf und überlege dir in welcher Reihenfolge, was getan werden muss, um dein Ziel zu erreichen.
  5. Realisierung: Setze deine Strategie in die Tat um.

Sprüche zur Selbstmotivation

Die eigene Selbstmotivation verbal auszudrücken und einfach mal laut auszusprechen, ist eine Taktik, sich selbst zu motivieren. Besonders Hochleistungssportler spornen sich selbst verbal an.

Du kennst doch sicher den Instagram-Trend Quote of the Day, bei dem Nutzer ihre eigenen Motivationssprüche gesammelt haben? Wir haben dir ein paar gesammelt, die dich motivieren können:

  • Ich bin gut, in dem was ich tue.
  • Wenn du es willst, kannst du es auch.
  • Ich will es, ich kann es und ich mache es auch.
  • Just do it.
  • Work hard.
  • Today is your opportunity to build the tomorrow you want.
  • If you can dream it, do it.
  • Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe.
  • Es wird nicht leichter du wirst besser.

Nicht ohne Grund hängen, die Motivationssprüche und Ziele an den Wänden vieler Unternehmen, sind als Poster oder als Teil der Gallery Wall im WG Zimmern beliebt, denn sie können dich anspornen und der perfekte Anschub sein, eine Aufgabe anzugehen.

Selbstmotivation in der Bewerbung ausdrücken

Wenn dir Selbstmotivation leicht fällt und du deine gesteckten Ziele gut erreichen kannst, ist dies eine wertvolle Charaktereigenschaft, die bei Unternehmen gefragt sind.

Einige Unternehmen haben das sogar so in ihren Anforderungen an den Bewerber in der Stellenausschreibung festgehalten.

Das sind die Begriffe, die in einer Stellenausschreibung auf Selbstmotivation Bezug nehmen:

  • Einsatzbereitschaft
  • Fähigkeit selbstständig zu arbeiten
  • Begeisterung
  • Motivation mitzuarbeiten und etwas zu bewegen
  • Selbstständiges, verantwortungsbewusstes und zielorientiertes Arbeiten
  • Leidenschaft für deinen Bereich
  • Sich selbst motivieren können und andere anzustecken
  • Mitdenken
  • Neugierig sein

Eine fehlende Selbstmotivation kann negative Auswirkungen auf die Selbstdarstellung haben und so auch auf die Bewerbung und das Vorstellungsgespräch einwirken. Auf der einen Seite ist es Bewerbungen anzumerken, wenn sich derjenige keine Mühe gegeben hat.

Auf der anderen Seite Selbstmotivation ist aber auch schwer beeinflussbar und vor allem darstellbar. Am besten zeigst du, dass du eigene Projekte vorantreiben kannst.

Oder hast du vielleicht Hobbys und Tätigkeiten im sozialen Umfeld, bei denen du viel Eigeninitiative zeigst? Wenn du beispielsweise in einer Sportart stärker als der Durchschnitt trainierst, ist das definitiv ein Beweis für eine hohe Selbstmotivation.

Im Vorstellungsgespräch wird häufig die Frage gestellt, warum du beim Unternehmen arbeiten möchtest. Dein Ansprechpartner spielt hier zum Beispiel auf deine Motivation an. Wir haben dir hier mehr dazu zusammengefasst, wie du auf so eine Frage reagieren kannst.

 

Am wichtigsten ist jedoch immer: Bleib du selbst und verstell dich nicht für irgendeine Stelle.

Ziele und Selbstmotivation im Job

Es kann in jedem Job passieren, dass du einmal die Motivation verlierst – auch im absoluten Traumjob.

Die Motivation am Arbeitsplatz hängt von verschiedenen Faktoren ab. Das kann dein Chef oder deine Chefin, deine Rolle im Unternehmen oder auch dein Team sein. In einigen Fällen führt Strukturlosigkeit zu Problemen.

Motivierend hingegen ist es, wenn dir Freiraum für Entscheidungen gegeben wird, wenn du das Gefühl hast, etwas erreichen zu können und deine Arbeit einen Sinn hat.

Im nächsten Abschnitt haben wir dir Tipps und Tricks für eine bessere Selbstmotivation zusammengefasst.

Bringt alles nichts mehr, kannst du dich natürlich auch nach einem neuen Job umsehen. Stelle dir dabei diese Fragen:

  • Was muss der neue Job bieten, um dich zufriedenzustellen und neu zu motivieren?
  • Was musst du selbst tun, um in einem neuen Job selbstmotiviert arbeiten zu können?

Die Jobwahl hängt also wesentlich von der Motivation, der Erfüllung und der Begeisterung im Berufsleben ab. Wichtig ist dabei auch, in welcher Branche du arbeitest.

In unserem Karriereguide stellen wir dir viele Jobs und weitere spannende Themen vor.

Selbstmotivation lernen: Diese Übungen solltest du kennen

Finde heraus, wie du dich selbst motivieren kannst und welche Übungen dir helfen können.

  • Rationales Nachdenken: Mach dir klar, dass du ganz objektiv in der Lage bist, die anstehende Aufgabe durchzuführen und beschäftige dich auf rationaler Ebene mit den Alternativen. Das minimiert die Chance, dass du dich von emotionalen Faktoren und Ängsten leiten lässt.
  • Angst nutzen: Die gegenteilige Variante wäre es, deine Angst zu nutzen, um dein Ziel zu erreichen. Stelle dir klar vor, was passiert, wenn du deine Ziele nicht erreichst. Lasse dabei deine Sorgen nicht die Überhand, sondern setze dich damit auseinander.
  • Ziele veröffentlichen: Eine tolle Strategie ist auch, deine Ziele mit anderen zu teilen. So können deine Familie, Freunde oder Kollegen mit dir mitfiebern und dich anspornen. Wöchentliche Updates an sie, helfen dir auf dem Kurs zu bleiben. Du kannst auch deine Ziele bei Stickk eintragenDas ist eine Webseite, die von Professoren und Absolventen der Yale University entwickelt wurde. Dort schließt du eine Art Vertrag auf dein Ziel ab und wählst eine Motivation aus, die dich bestärkt. Das kann zum Beispiel eine Spende mit einem Geldbetrag sein, wenn du dein Ziel nicht erreichst oder ein Schiedsrichter, der deinen Fortschritt verfolgt. Laut eigenen Angaben der Webseite, konnte der Schiedsrichter die Chancen auf Erfolg verdoppeln und ein finanzieller Einsatz führte sogar bis zu dreimal höheren Chancen.
  • Gruppenmotivation: Einen großen Einfluss auf den eigenen Antrieb kann die Zugehörigkeit zu einer Gruppe bewirken. Steckt euch in einer Gruppe gemeinsame Ziele und findet eure jeweiligen Motive heraus.
  • Aufmerksamkeitskontrolle: Lasse in deinem Kopf nur Bilder zu, die deinen Zielen entsprechen. Steuere aktiv deine Vorstellung und verdränge Vorstellungen, die dich im Erreichen deiner Ziele behindern.

Podcast-Empfehlung: Prokrastination bedeutet Faulheit? Nicht wirklich, erklärt die Autorin Margaret Atwood im Podcast des Erfolgsexperten und Coach Adam Grant. Es lohnt sich reinzuhören und herauszufinden, was uns zum prokrastinieren bringt.

  • Gewohnheiten aufbauen: Gewöhne dir Verhaltensweisen an, sodass bestimmte Aufgaben nicht mehr so viel Aufmerksamkeit verlangen und du schnell in deinen bevorzugten “Arbeitsmodus” gelangst.
  • Dazulernen: Eigne dir regelmäßig neue Wissensbereiche an. Hast du das Gefühl du würdest feststecken oder nichts mehr neues dazu lernen, kann es helfen Fähigkeiten aus anderen Bereichen dazuzulernen und die eigenen Grenzen zu erweitern.
  • Zeit- und Selbstmanagement: Ein überladener Kalender, eine riesiger Workload ohne Überblick? Das kann stark an der Motivation kratzen und am Ende fängst du gar nicht erst an. Mehr zum Thema Selbstmanagement und den geeigneten Methoden, gibt’s hier.
  • To-Do-Listen: Die eigene Selbstmotivation lässt sich extrem steigern, indem ein Tag gut strukturiert ist und alle Aufgaben direkt ersichtlich und mit einer Priorität ausgewiesen sind.

Du möchtest mehr über weitere Soft Skills erfahren?

Veröffentlicht am 18.06.2020, aktualisiert am 14.05.2021

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