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Häufige Fehler im Lebenslauf und wie du sie vermeidest

Jeden Tag beschäftigen wir uns als Recruiting-Plattform mit Bewerbungen und Lebensläufen aus allen erdenklichen Branchen. Interessant ist, dass es ein paar „Fehler" gibt, die sich in überdurchschnittlich vielen Lebensläufen finden. Auch Personaler:innen haben selbstverständlich ein geschultes Auge und erkennen oft auf den ersten Blick was ein guter und was ein schlechter Lebenslauf ist.

Damit du mit deinem Lebenslauf überzeugen kannst, haben wir 7 häufige Fehler festgehalten und zeigen dir, wie du sie vermeidest.

Inhalt

7 häufige Fehler im Lebenslauf

Der Lebenslauf gilt als das Herzstück einer Bewerbung, wodurch es enorm wichtig ist an dieser Stelle Pluspunkte zu sammeln. Potenzielle „Störfaktoren“ werden von erfahrenen Personaler:innen auf den ersten Blick wahrgenommen. Folgende Aspekte solltest du daher berücksichtigen, um einen optimalen Lebenslauf zu erstellen.

1. Das Wort „Lebenslauf“

Gleich bei der Überschrift lauert der wohl häufigste Fehler im Lebenslauf. Überschriften sollten prägnant sein und beim Verstehen helfen. Dahingegen sollten sie nicht das Offensichtliche wiedergeben. „Lebenslauf“ als Überschrift zu verwenden ist zwar intuitiv, aber ebenso überflüssig, da ein guter Lebenslauf sofort als solcher erkannt wird. Besser ist es daher deinen Namen als Überschrift zu verwenden. Denn der beschreibt das Ganze am besten und bleibt dadurch auch eher im Gedächtnis.

2. Familienstand und Kinder

Bei deinem Lebenslauf geht es um dich und darum deine berufliche Eignung aufzuzeigen. Dementsprechend irrelevant ist es Informationen über die eigene Familie zu teilen. Dazu zählt beispielsweise dein Familienstand und die Anzahl deiner Kinder. Diese lassen nämlich keine Rückschlüsse auf deine Jobeignung zu und sollten daher weggelassen werden.

3. Sprachkenntnisse

Viele verschiedene Sprache zu sprechen ist durchaus beeindruckend und kommt bei nahezu allen Recruitern gut an. Wichtig ist es dabei aber ehrlich zu bleiben. Ein bisschen Urlaubs-Spanisch reicht beispielsweise nicht aus, um auf der professionellen Ebene zu glänzen. Auch wenn ein Arbeitskollege dir einige Sätze Griechisch beigebracht hat, ist das noch lange kein Grund es im Lebenslauf zu erwähnen.

Bei Sprachen gilt das Credo der Belegbarkeit. Im Idealfall hast du mit Abschluss eines Sprachkurses oder durch eine Prüfung ein Zertifikat, das deine Sprachkenntnisse bestätigt und auch einordnet. Beispielsweise im CEFR, dem gemeinsamen europäischen Referenzrahmen, der von A1 (Anfänger) bis C2 (Experten) reicht. Falls du keine Zertifizierungen besitzt, empfiehlt es sich bei den Abstufungen Muttersprachler, verhandlungssicher, fließend, fortgeschritten und Grundkenntnisse zu bleiben.

4. Lücken im Lebenslauf

„Sie haben da eine Lücke im Lebenslauf?“ „Ja, war geil!“

Diesen Spruch kennst du bestimmt und häufig steckt auch ein Fünkchen Wahrheit dahinter. Wenn du zum Beispiel während deiner beruflichen Laufbahn mal eine dreimonatige Auszeit auf den Bahamas gemacht hast oder durch Südostasien gebackpackt bist, ist das vollkommen in Ordnung. Viele Unternehmen befürworten sogar eine solche Lebenserfahrung.

Wichtig ist nur, dass du mit offenen Karten spielst. Das bedeutet, dass du in einer Art und Weise über deine Lücke im Lebenslauf sprechen kannst, in der klar wird, dass du in dieser Zeit viel gelernt und dich weiterentwickelt hast. Beispielsweise weil du eine neue Sprache erlernt hast oder auch einfach nur interkulturelle Erfahrungen im Umgang mit Menschen gesammelt hast.

Schwieriger gestaltet es sich, wenn man arbeitssuchend war oder aufgrund einer Krankheit nicht arbeiten konnte. Beispielformulierungen, die dir bei der Erklärung helfen können findest du in unserem Beitrag zum Thema Lücken im Lebenslauf erklären und begründen.

5. Hobbys im Lebenslauf

Unternehmen suchen keine Maschinen, sondern Menschen. Dementsprechend wichtig ist Authentizität, welche von deinen Hobbys sehr gut unterstrichen werden kann. ​​Hobbys im Lebenslauf sind definitiv kein Fehler, sondern gehören ebenso zu dir, wie beispielsweise deine Ausbildung. Das Wichtigste ist, dass dich deine Hobbys beschreiben. Wenn ​​Teamfähigkeit zu deinen ​​Soft Skills zählt und du eine Mannschaftssportart ausübst, solltest du dies auf jeden Fall erwähnen. Ebenso wenn du in deiner Freizeit gerne zeichnest – dies lässt auf deine Kreativität schließen.

6. Ort und Unterschrift

Nicht zwingend ein Fehler im Lebenslauf, sondern vielmehr überflüssig, sind der Ort und deine Unterschrift. Mittlerweile werden die meisten Lebensläufe digital versendet und es wird nur noch in den seltensten Fällen eine gedruckte Bewerbungsmappe verschickt. In der digitalen Version deines Lebenslaufs ist die Angabe des Orts und deine Unterschrift eigentlich irrelevant. Der Lebenslauf muss also nicht unterschrieben werden und auch eine Ortsangabe kann weggelassen werden.

Den gewonnen Platz kannst du für deine Erfahrungen oder dein Engagement nutzen. Auch für zusätzliche Freiräume ist der neue Platz bestens geeignet. So kannst du deinen Lebenslauf ein wenig entzerren, wodurch er übersichtlicher wird.

Viele fragen sich auch, ob ein Datum im Lebenslauf benötigt wird. Hier verhält es sich etwas anders als bei Ort und Unterschrift. Das Datum macht im Lebenslauf durchaus Sinn, um dem Unternehmen zu zeigen, dass der Lebenslauf aktuell ist und sich nichts mehr verändert hat.

7. Rechtschreibfehler in der Bewerbung

Obwohl nahezu alle digitalen Schreibprogramme mit einer automatischen Rechtschreibkorrektur ausgestattet sind, gehören Rechtschreibfehler noch immer zu den häufigsten Fehlern im Lebenslauf. Insbesondere grammatikalische Fehler werden auch von diesen Programmen nicht immer erkannt. Daher solltest du deinen Lebenslauf unbedingt noch einmal Korrektur lesen und auch Korrektur lesen lassen. Vier Augen sehen bekanntermaßen mehr als zwei und helfen enorm dabei Rechtschreibfehler im Lebenslauf zu vermeiden.

Du möchtest weitere Tipps und Tricks zur Optimierung deines Lebenslaufs? Dann melde dich jetzt für unser kostenloses Lebenslaufcoaching an.

Checkliste: Schlechten Lebenslauf vermeiden

Folgende Checkliste fasst die 7 genannten Fehler im Lebenslauf zusammen und hilft dir bei der Erstellung deines Lebenslauf. Falls du deinen Lebenslauf bereits erstellt hast, kannst du mithilfe der Checkliste überprüfen, ob du die genannten Punkte umgesetzt hast.

Lebenslauf-Checkliste

Mehr Tipps und Tricks für deinen Lebenslauf

Neben den genannten inhaltlichen Fehlern im Lebenslauf, gibt es weitere Aspekte die du beachten solltest.

Design

Das Design deines Lebenslaufs spielt eine entscheidende Rolle und hilft dir dabei, dich von anderen Bewerbern abzuheben. Besonders wichtig ist ein übersichtlicher Aufbau und eine klare Struktur. Hierbei solltest du es vermeiden zu viele unterschiedliche Farben und Schriftarten zu verwenden.

In den meisten Fällen kann dir ein kreativer Lebenslauf dabei helfen, aus der Masse herauszustechen. Welche Möglichkeiten es hierbei gibt es und was du beachten solltest, erfährst du in unserem Artikel über den kreativen Lebenslauf.

Länge Lebenslauf

Viel stellen sich die Frage: Wie lang darf ein Lebenslauf sein? Dies lässt sich nur schwer pauschal beantworten, da einige Faktoren die Länge des Lebenslaufs beeinflussen. Zu diesen zählen beispielsweise die Berufserfahrung oder die Menge an Inhalten, die du schreiben möchtest und kannst. Im Idealfall sollte der Lebenslauf jedoch nicht länger als zwei Seiten werden.

Ehrenamt im Lebenslauf

Auch die Frage, ob man ein Ehrenamt im Lebenslauf nennen sollte oder nicht, kommt immer wieder auf. Wiederum lautet die Antwort – es kommt drauf an. Folgende 4 Faktoren spielen dabei eine entscheidende Rolle:

  1. Dauer und Umfang des Aufgabenbereichs
  2. Übereinstimmungen mit der Stelle
  3. Gesellschaftliche Akzeptanz und Interessenkonflikt
  4. Risiken

Eine ausführliche Entscheidungshilfe findest du in unserem Beitrag Lebenslauf: Ehrenamt nennen oder nicht?

Du möchtest noch mehr hilfreiche Tipps für deinen Lebenslauf? Erfahre jetzt alles über Aufbau & Inhalt des perfekten Lebenslaufes (mit Vorlagen zum Herunterladen)

Nur mit Lebenslauf bewerben

Die Erstellung des Lebenslaufs ist meist der angenehmere Teil der Bewerbung. Das Anschreiben nimmt dagegen weitaus mehr Zeit in Anspruch und ist wohl der Grund, weshalb Bewerbungen eher Arbeit als Vergnügen sind.

Über Workwise kannst du dich ganz schnell und einfach ohne Anschreiben bewerben. Dabei kannst du all deine Bewerbungen zentral in einem Profil verwalten und erhältst garantiert eine Rückmeldung auf deine Bewerbung.

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Veröffentlicht am 09.10.2017, aktualisiert am 14.01.2022

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