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Sprachkenntnisse im Lebenslauf: So gibst du sie richtig an

Immer mehr Unternehmen verlangen in Stellenausschreibungen nach Sprachkenntnissen, insbesondere Englisch. Deswegen ist es ein absolutes Muss, dass du diese in deinem Lebenslauf angibst.

Es ist außerdem wichtig, dass du zu deinen Sprachkenntnissen auch dein Sprachniveau in der Bewerbung angibst. Aber welches Sprachniveau hast du eigentlich? Und was sind die offiziellen Bezeichnungen dafür?

In diesem Artikel erfährst du, wie du dein Sprachniveau richtig einordnest und wie du Sprachkenntnisse im Lebenslauf angibst. Zudem haben wir eine Liste an Zeugnissen und Zertifikaten aufgestellt, mit denen du dein Sprachniveau beweisen kannst.

Inhalt

Sprachkenntnisse im Lebenslauf: Welche Stufen gibt es?

Es reicht im Lebenslauf nicht, die Sprachen aufzuzählen, über die du Kenntnisse besitzt. Für Recruiter:innen ist es wichtig zu wissen, welches Sprachlevel du beherrschst.

Deine Fremdsprachen kannst du im Lebenslauf in unterschiedlichen Niveaus angeben:

  • Grundkenntnisse,
  • Gute Kenntnisse,
  • Fließend,
  • Verhandlungssicher/Muttersprache

einzuordnen. Weil diese Abstufungen sehr subjektiv sind fordern Unternehmen in der Stellenausschreibungen oft die Sprachkenntnisse eines bestimmten Levels ein. Diese Levels richten sich nach dem Europäischen Referenzrahmens, welcher diese Einstufungen vorgibt:

  • A1, A2
  • B1, B2
  • C1,
  • C3.

Der Europäische Referenzrahmen ermöglicht die Bewertungen der Sprachkenntnisse vergleichbar zu machen. Im Folgenden erfährst du, was hinter diesen Bezeichnungen steckt und welche Begriffe den Levels des Europäischen Referenzrahmens entsprechen, damit du dein Sprachlevel richtig einordnen kannst.

A1, A2 – Grundkenntnisse

Bei der Bestellung in einem Restaurant kommst du gut zurecht. Alles darüber hinaus ist allerdings noch zu schwierig für dich. Das entspricht in etwa A1 bis A2 des Europäischen Referenzrahmens.

B1, B2 – Gute Kenntnisse

Einfache und oberflächliche Konversationen sind kein Problem, allerdings fehlen dir noch viele Vokabeln und auch komplexere Grammatik. Das entspricht in etwa B1 bis B2 des Europäischen Referenzrahmens.

C1 – Fließend/Verhandlungssicher

Du kannst sicher Unterhaltungen führen und hast immer die passenden Wörter parat. Auch die Grammatik ist für dich kein Problem. Das entspricht in etwa C1 des Europäischen Referenzrahmens.

C2 – Muttersprache/Verhandlungssicher

Diese Sprache ist deine Muttersprache, das heißt du bist mit dieser Sprache aufgewachsen. Alternativ sprichst du sie durch einen langen Auslandsaufenthalt ähnlich gut und hast kaum einen bis keinen Akzent mehr. Das entspricht in etwa C2 des Europäischen Referenzrahmens.

Sprachkenntnisse im Lebenslauf: So gibst du sie an

Am besten baust du in deinen Lebenslauf eine eigene Kategorie für deine Sprachkenntnisse ein. Für viele Jobs sind Kenntnisse in Fremdsprachen mittlerweile ein Muss, deswegen ist es gut, wenn Personaler:innen sie in deinem Lebenslauf auf den ersten Blick finden können. Führe in diesem Abschnitt zuerst auf, um welche Sprache es sich handelt und trage dahinter dein Sprachlevel in dieser Sprache ein.

Du schreibst gerade deinen Lebenslauf?

In diesem Artikel findest du hilfreiche Tipps und Vorlagen für den perfekten Lebenslauf.

Bleib mit deinen Sprachkenntnissen jedoch in jedem Fall realistisch. Gebrochene Französischkenntnisse aus der 6. Klasse lässt du am besten aus deinem Lebenslauf raus, da sie weder dem Unternehmen einen Mehrwert bieten noch dir, wenn du im Bewerbungsgespräch nach deinen Französischkenntnissen gefragt wirst und du sie nicht beweisen kannst. Es ist besser weniger Sprachen in deinem Lebenslauf aufzulisten, aber dafür mit diesen dann durch ausgeprägte Kenntnisse glänzen zu können.

Du hast das Latinum oder Alt-Griechisch Kenntnisse? Dann ist das nur interessant, falls diese für die Stelle, auf die du dich bewirbst, relevant sind. In dem Fall kannst du deine Lateinkenntnisse beispielsweise mit dem Level „großes Latinum“ angeben, denn Latein ist keine Sprache, die gesprochen wird.

Mit Fremdsprachenkenntnissen zeigst du Personaler:innen nicht nur, dass du dich in anderen Sprachen verständigen kannst, sondern auch Interesse und Kenntnisse über andere Kulturen. Damit beweist du Unternehmen auch deine Offenheit.

​​Hier findest du eine Übersicht über Soft Skills, die für Personaler:innen relevant sind und wie du in deiner Bewerbung auf sie aufmerksam machst.

Dazu zählen beispielsweise:

Sprachniveau: Mit diesen Zeugnissen und Zertifikaten beweist du dein Sprachniveau

Auch wenn du deine Sprachkenntnisse mit passenden Levels in deinem Lebenslauf darstellst, ist es bei Personaler:innen gern gesehen, wenn du diese nachweisen kannst. Es gibt verschiedene Zeugnisse und Zertifikate, die dir dabei helfen.

Je nach Schulabschluss zertifiziert dir dein Zeugnis dein Sprachlevel. Für das Erreichen des Sprachlevels A2 ist beispielsweise festgelegt, dass du drei Lernjahre das Fach zu der Sprache belegt haben musst und am Ende des 3. Lernjahres deine Note mindestens 4 (ausreichend) ist. Das ist für Englisch in der Regel nach Vollendung der 7. Klasse der Fall.

In der folgenden Tabelle findest du das Sprachlevel zu deinen Englischkenntnissen, die dir dein Abschlusszeugnis zertifiziert:

Schulform Sprachlevel
Hauptschulabschluss Typ A A2/B1
Hauptschulabschluss Typ B B1
Realschulabschluss B1
Fachabitur B2
Abitur B2/C1

 

Ein Schulabschluss ist aber nicht der einzige Weg dein Sprachlevel zu beweisen. Vor allen Dingen ist diese Art des Nachweises nicht der beliebteste, da dein individuelles Sprachniveau in der Schule nicht explizit geprüft wird. Deswegen gibt es international anerkannte Zertifikate, die dir deine Sprachkenntnisse belegen.

 

Außerdem gibt es Kurse und Prüfungen an privaten Sprachschulen, Volkshochschulen, sowie Hochschulen und Universitäten, die dir deine Sprachkenntnisse nach Europäischen Referenzrahmen beglaubigt nachweisen.

Fazit

Sprachkenntnisse sind im Lebenslauf nicht mehr wegzudenken. Zum einen, weil du damit zeigst, dass du international kommunizieren kannst und zum anderen, weil du damit deine Offenheit und interkulturelle Kompetenz beweist. Für Personaler:innen ist es wichtig, dass du dein Sprachlevel präzise, nach den vorgegebenen Sprachlevels angibst. Denn eine subjektive Einordnung nach deinem Gefühl beweist nicht unbedingt dein tatsächliches Können.

Neben deinem Schulabschluss gibt es einige international anerkannte Zertifikate, die dein Sprachlevel belegen. Da mittlerweile unzählige Arbeitgeber Fremdsprachenkenntnisse fordern, ist ein solches Zertifikat mit Sicherheit eine gute Investition.

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Veröffentlicht am 11.11.2021, aktualisiert am 30.01.2023