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Online-Bewerbung schreiben: Tipps, Tricks und Aufbau [inkl. Vorlagen]

Du bist gerade dabei, dich online zu bewerben, weißt aber nicht so recht, wie du vorgehen sollst und ob du schon alle nötigen Informationen hast? Völlig verständlich, denn es gibt einiges, das du wissen solltest. Aber keine Sorge. Ich erkläre dir Schritt für Schritt, wie du dich am besten online bei deinem favorisierten Job bewerben kannst, was häufige Fehler sind und worauf du achten solltest.

In diesem Artikel findest du zudem Vorlagen für deine komplette Online-Bewerbung und ein FAQ mit allem Wichtigen in Kürze.

Inhalt

Definition: Was ist eine Online-Bewerbung?

Bei der Online-Bewerbung handelt es sich um eine Art der Bewerbung, die in digitaler Form über das Internet an ein Unternehmen übermittelt wird. Dies geschieht meist per E-Mail-Versand oder durch ein Online-Formular. Sie steht damit im Gegensatz zur konventionellen Bewerbung, die in Papierform per Postversand zugestellt wird.

Weitere Formen der Bewerbung

Du möchtest wissen, was es noch für Möglichkeiten gibt, sich zu bewerben? In unserem Artikel haben wir dir eine Übersicht über alle 17 verschiedene Bewerbungsformen erstellt.

Vorteile der Online-Bewerbung

Im digitalen Zeitalter wird die klassische Bewerbung auf Papier immer öfter durch die Online-Bewerbung ersetzt. Viele Unternehmen bevorzugen diese Art der Bewerbung vor allem deshalb, da es Zeit und Geld spart. Dies wurde auch bereits 2017 in einer Studie zum präferierten Bewerbungseingang bestätigt. Die teilnehmenden Unternehmen gaben an, dass nur noch 3,7% von ihnen eine papierbasierte Bewerbung bevorzugen. Dem stehen 67,6% gegenüber, die eine Formularbewerbung für die beste Art der Bewerbung halten. Heute wird dieser Wert wahrscheinlich noch um einiges höher liegen.

Die Tendenz geht also klar in Richtung online. Weitere Vorteile der Online-Bewerbung (für Unternehmen sowie für dich) sind:

  • geringer Administrationsaufwand
  • Bewerbungen können einfach weitergeleitet werden
  • keine Versandkosten
  • Bewerbungen können durch spezielle Programme (sogenannte CV Parsing Software) direkt nach Schlagwörtern gefiltert werden
  • kein Materialaufwand (Bewerbungsmappe, Papier, …)
  • meist kürzere Antwortzeiten
  • multimediale Inhalte können eingefügt werden (zum Beispiel Videos oder Links)

Formen der Online-Bewerbung

Es gibt viele verschiedene Formen von Online-Bewerbungen, wie die Bewerbung per E-Mail, per Formular, per Homepage oder per Bewerbungsvideo. Diese Varianten haben unterschiedliche Vor- und Nachteile, auf die du dich als Bewerber einstellen und vorbereiten musst. Zum Beispiel ist das Bewerbungsvideo recht aufwendig, kann dir bei kreativen Berufen aber einen Vorteil gegenüber Mitbewerbenden bieten.

Doch egal, welche Form der Bewerbung gewünscht ist: Du solltest dich ausreichend über das Unternehmen, bei dem du dich bewirbst, informieren. Nimm dir also immer genug Zeit, recherchiere, sprich eventuell mit Menschen, die dort arbeiten oder dort gearbeitet haben. Diese kannst du zum Beispiel über Karrierenetzwerke wie Xing und LinkedIn oder persönlich bei Karrieremessen erreichen.

Die folgende Übersicht und die anschließenden Abschnitte sollen dir dabei helfen, die Unterschiede zwischen den einzelnen Arten der Online-Bewerbung zu verstehen.

Formen der Online-Bewerbung im Überblick

Online-Bewerbung per E-Mail

Viele Unternehmen bevorzugen es heutzutage, wenn du deine Bewerbung per E-Mail verschickst. Diese Variante ist selbst sehr übersichtlich – sie bietet sowohl dem Unternehmen, als auch dir viele Vorteile. Bei dieser Art von Bewerbung gibt es allerdings auch einige Punkte, die du beachten musst. Da die Bewerbung per E-Mail sehr verbreitet ist und oft die größten Fragezeichen mit sich bringt, gehe ich in diesem Abschnitt zur E-Mail-Bewerbung nochmal dediziert darauf ein. Du lernst unter anderem den Aufbau der E-Mail-Bewerbung kennen und bekommst hilfreiche Formulierungshilfen mit an die Hand.

Bist du mehr Fan von Video-Tutorials, hilft dir meine Kollegin Christin weiter.

How To: Die perfekte Bewerbung

Du möchtest dich auf deinen Traumjob, weißt aber nicht wie eine Bewerbung aussehen soll? Kein Problem. In diesem Video erklärt dir Christin Schritt für Schritt, wie du die perfekte Bewerbung schreibst!

Online-Bewerbung per Formular

Diese Variante der Online-Bewerbung ist vor allem bei größeren Unternehmen gängig. Bei der Bewerbung per Formular lädst du deine Dokumente wie Lebenslauf, Zeugnisse und Anschreiben online hoch. Außerdem gibt es in den meisten Fällen Eingabefelder, in denen Daten wie deine Abschlussnote oder Gehaltsvorstellung eingetragen werden.

Zudem sind auch Freitextfelder nicht unüblich. Hier kann dann beispielsweise das Motivationsschreiben eingefügt werden. Oft sollen in Freitextfeldern aber auch Fragen beantwortet werden – wie zu Interessen oder deiner Motivation. Unternehmen fällt es durch die standardisierten Vorlagen leichter, die einzelnen Bewerbungen später miteinander zu vergleichen und den passendsten Kandidaten zu finden.

Vorteile bei der Bewerbung per Formular:

  • meist schnelle Antwort

  • Unternehmen können dich in ihre Bewerberdatenbank aufnehmen und dir somit die Möglichkeit geben, eine Stelle zu ergattern, auf die du dich nicht direkt beworben hast.

Doch diese Bewerbungsform hat für dich auch Nachteile. So sind diese Formulare meist nicht standardisiert. So musst du dich immer wieder in neue Formulare einfinden und deine Daten sowie Dokumente bei jedem Unternehmen aufs Neue eintragen. Bei Workwise geht das einfacher: Hier brauchst du nicht nur kein Anschreiben, sondern trägst deine Daten nur einmalig ein, um dich auf hunderte verschiedene Stellen bewerben zu können.

Bewerbung über LinkedIn und Xing

Es gibt auch eine große Anzahl an sozialen Netzwerken für berufliche Kontakte wie beispielsweise Xing oder LinkedIn, auf denen du interessante Jobs findest. 2018 schalteten laut einer Umfrage von monster.de bereits 27,1% der deutschen Unternehmen Stellen auf Xing.

Du legst dir hier einfach ein Profil an, das du mit allen wichtigen Angaben zu deiner Person wie Qualifikationen, Erfahrungen oder Arbeitsproben füllst. Hierbei ist es sehr wichtig, dass du deine Profile stets aktuell hältst und deine Kompetenzen optimal herausstellst. Du kannst auch angeben, ob du aktuell offen für eine neue Stelle bist. So wissen die Recruiter:innen direkt, ob sie dich anschreiben dürfen. Wir haben jeweils einen Beitrag zu Xing und zu LinkedIn geschrieben, in denen du nützliche Tipps zum Aufbau deiner Profile erhältst.

Manche Unternehmen bieten bereits die Möglichkeit, dass du dich direkt mit deinem LinkedIn- oder Xing-Profil bei ihnen bewirbst. Hierbei werden alle für das Unternehmen notwendige Daten aus deinem Profil übermittelt. In der Regel bewirbst du dich mit den Karrierenetzwerken aber nicht aktiv, sondern präsentierst dich online passiv als interessante und attraktive Fachkraft. Unternehmen können dein Profil bei der Suche nach neuen Mitarbeitende ausfindig machen, so sehen, ob du ins Team passt, und dich dann direkt kontaktieren oder dir sogar ein Jobangebot machen.

Der Einfluss deiner Online-Präsenz ist nicht zu unterschätzen. So gaben 39% der befragten Personalverantwortlichen in einer Bitkom-Umfrage zur Informationsbeschaffung über potenzielle Mitarbeitende an, dass sie hierfür Netzwerke mit beruflichem Schwerpunkt nutzen. 24% überprüfen zudem noch private Netzwerke wie beispielsweise Instagram.

Damit du dich auch online von deiner Schokoladenseite präsentierst, solltest du ein paar Dinge beachten:

  1. Bedenke, dass dich Recruiter:innen auch auf privaten Social-Media-Kanälen wie Facebook, Instagram und Co. suchen können. Überprüfe vor allen Bewerbungen nochmal, wie du dich dort präsentierst.
  2. Überprüfe auch, ob deine Informationen bei den verschiedenen Netzwerken einheitlich sind, wenn du auf mehreren gleichzeitig aktiv bist.
  3. Schaue regelmäßig in die Nachrichten deines Xing- oder LinkedIn-Profils. Vielleicht hat dich ja schon ein Recruiter oder eine Recruiterin angeschrieben.

Bewerbung durch eigene Homepage

Du hast als Bewerber natürlich nicht nur die Möglichkeit, dich auf verschiedenen Portalen oder Profilen für Unternehmen sichtbar zu machen. Bist du technisch begabt, kannst du deine eigene Homepage erstellen, auch Bewerberseite genannt.

Auf so einer Homepage kannst du deiner Kreativität freien Lauf lassen und zeigen, was in dir steckt. Besonders interessant an dieser Variante ist zusätzlich, dass du aktiv Keywords einsetzen kannst, unter denen du online gefunden werden willst. Das hat ein enorm großes Potenzial und kann deine Reichweite deutlich steigern.

Deine Homepage sollte aber insbesondere deine Qualifikationen und Erfahrungen beinhalten und im besten Fall auch erste Arbeitsproben oder Referenzen. Diese Art von Bewerbung ist vor allem in der IT-Branche weit verbreitet. Doch auch wenn du dich eher für andere Bereiche interessierst – mit einer seriösen und kreativen Homepage kannst du immer punkten und dich von der Konkurrenz abheben. Heutzutage gibt es einige Anbieter, mit denen du deine Webseite kostenlos erstellen kannst – zum Beispiel Weebly oder Jimdo. Weitere findest du in diesem Anbieter-Vergleich.

Weitere nützliche Infos und Website-Beispiele findest du in unserem separaten Beitrag zur Bewerbungshomepage.

Ein Bewerbungsvideo drehen

Neben den bereits genannten Formen der Online-Bewerbung hast du oft auch die Möglichkeit, ein eigenes Bewerbungsvideo zu drehen. Doch wann lohnt sich die Mühe und investierte Zeit?

Du musst dir darüber im Klaren sein, dass auch ein noch so schön gestaltetes Bewerbungsvideo nicht das Anschreiben oder den Lebenslauf ersetzt. Außerdem ist diese Form von Bewerbung nicht für alle Branchen geeignet, sondern eher für solche, bei denen Kreativität und Initiative gefragt sind.

Beispiele für geeignete Branchen:

  • Journalismus
  • Marketing
  • Werbung

Es gibt einige wichtige Punkte, die du bei der Bewerbung per Video beachten musst. Die Umsetzung eines solchen Videos sollte immer professionell sein – vom Equipment über den Aufbau bis hin zum Inhalt. Frage am besten einen Freund, ob er dich filmen könnte oder verwende ein Stativ.

Wichtig ist, dass du erklärst, weshalb genau dieser Job der richtige für dich ist – und das möglichst kurz und knackig. Erst dann solltest du auf Lebenslauf und persönliche Details eingehen. Für solch einen Dreh solltest du natürlich immer gut vorbereitet sein. Schreibe dir am besten vorher auf, was du alles sagen möchtest. Allerdings darf es im Video selbst nicht so klingen, als würdest du deinen Text nur ablesen oder hättest ihn auswendig gelernt.

Auch der Schluss spielt beim Bewerbungsvideo eine tragende Rolle. Ein passender Satz, der prägnant ist und in Erinnerung bleibt, ist ideal und kann auch kleine andere Fehler wiedergutmachen, die möglicherweise während des Videos entstanden sind.

Das Bewerbungsvideo als neues Werkzeug des Vorstellungsgesprächs

Unternehmen aus nicht kreativen Branchen setzen das Bewerbungsvideo auch vermehrt als Mittel ein, um den ersten Kontakt mit Bewerbenden effizienter zu gestalten und sich beispielsweise das erste Vorstellungsgespräch zu sparen. Hier bekommst du meist ein paar Fragen zugeschickt und beantwortest diese in einer vorgegebenen Zeit, während du dich mit deinem Smartphone oder einem Laptop filmst. Diese Form des Bewerbervideos ist sehr viel weniger aufwendig als die klassische Variante. Aber auch hier solltest du dich gut vorbereiten, genau überlegen, was du sagen möchtest und auch darauf achten, dass Ton und Bild deiner Aufnahmen sauber sind.

Wie schreibt man eine Online-Bewerbung per Mail?

Die E-Mai-Bewerbung ist neben dem Online-Formular bei Unternehmen die beliebteste Variante der Online-Bewerbung. Aus diesem Grund lohnt es sich, diese Bewerbungsform genauer anzuschauen. Im Folgenden erfährst du alles über den Aufbau der E-Mail-Bewerbung – vom Anschreiben bis zu den Anhängen.

Aufbau der E-Mail-Bewerbung

Eine E-Mail-Bewerbung unterscheidet sich vom Aufbau her grundsätzlich nicht von einer klassischen Bewerbung. Dieser sieht also wie folgt aus:

Aufbau einer E-Mai-Bewerbung

Die Anlagen bestehen in der Regel aus Zeugnissen, Referenzen, Zertifikaten oder Arbeitsproben.

Anschreiben

Deine Bewerbung kannst du mithilfe von Schreibprogrammen wie Microsoft Word oder Pages verfassen. Die erste Seite des Dokumentes, das du erstellst, ist das Anschreiben. Du baust es ganz klassisch auf – also mit deiner Anschrift und der des Unternehmens, bei dem du dich bewirbst. Betreffzeile und Datum dürfen natürlich auch nicht fehlen. Anschließend solltest du eine direkte Ansprechperson begrüßen – die Formulierung „Sehr geehrte Damen und Herren“ solltest du nach Möglichkeit vermeiden.

Möchtest du noch mehr Informationen dazu, was alles in ein Bewerbungsschreiben gehört? Dann haben wir einen Beitrag zum Aufbau des Bewerbungsschreibens für dich.

In die Einleitung schreibst du, weshalb du dich auf die jeweilige Stelle bewirbst, wie du auf sie und das Unternehmen aufmerksam geworden bist und warum sie für dich interessant ist. Vermeide dabei Standard-Formulierungen und werde kreativ. Beispielsweise wie in diesen Mustern:

Muster:

  • Mein Essen poste ich bei Instagram, die nächste Urlaubsreise wird über Facebook publiziert und kleine Schnappschüsse für zwischendurch gibt es bei Snapchat – als waschechter „Digital Native“ stehe ich einfach auf Social Media. Auf deine Digitalagentur bin ich natürlich auch über das Bewerber-Video bei Facebook aufmerksam geworden und war direkt begeistert.
  • Schon seit der erfolgreichen Planung, Entwicklung und Errichtung meiner ersten Sandburg wollte ich Bauingenieur werden. Spätestens während meines Studiums und zwei Praktika bei [Name eines Unternehmens] und [Name eines Unternehmens] festigte sich dieser Kindheitstraum – auch wenn die gesammelten Praxiserfahrungen weniger im „Sandbau“, sondern vielmehr der Konstruktion von mehrstöckigen Gebäuden aus Stahl und Beton liegen.

Im darauf folgenden Hauptteil schilderst du dem Unternehmen differenziert, weshalb genau du dich für den Job eignest. Informiere hier über deine Erfahrungen und Kompetenzen – jedoch in einem angemessenen und professionellen Rahmen. Im Schlusssatz solltest du eine Aufforderung, auch „Call-to-Action“ genannt, einbauen. Auch hier gilt wieder, dass die Formulierung dem Unternehmen angemessen sein sollte:

Muster:

  • Über ein persönliches Gespräch mit Ihnen freue ich mich sehr. Gerne können Sie mich zwecks Terminvereinbarung unter [eigene Telefonnummer] anrufen.
  • Genug der vielen Worte – ich freue mich, Sie in einem persönlichen Gespräch von meinen Stärken überzeugen zu können.

Wenn du keine Zeit dafür hast, ein aufwendiges Anschreiben zu formulieren, nutze doch einfach Workwise – komplett kostenlos. Bei uns bewirbst du dich für deine Lieblingsstelle ohne Anschreiben und direkt über dein Smartphone. Klingt gut, oder?

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Deckblatt

Hierbei können die Vorlieben der Personalverantwortlichen sehr unterschiedlich sein. Daher ist es natürlich für Bewerbende schwer einzuschätzen, ob es nun gut oder schlecht ist, eines hinzuzufügen. Es ist grundsätzlich optional, entscheide am besten, ob es zu der jeweiligen Branche passt beziehungsweise, ob es Mehrwert bietet. Normalerweise steht auf einem Deckblatt die Überschrift (zum Beispiel ganz schlicht „Bewerbung“), die jeweilige Stelle auf die sich beworben wird und eventuell noch ein Foto, Inhaltsangabe oder deine Kontaktdaten.

Lebenslauf

Auf das Anschreiben folgt auf der nächsten Seite deiner Bewerbung der Lebenslauf. Achte darauf, dass Anschreiben und Lebenslauf visuell stimmig sind. Die Schriftart sollte beispielsweise die Gleiche sein. Faustregel hier: Maximal drei verschiedene Schriftgrößen und zwei verschiedene Schriftarten. Fügst du ein Bewerbungsfoto ein, solltest du es in der rechten oberen Ecke positionieren.

Möchtest du mit deiner Bewerbung aus der Masse herausstechen, hast du im digitalen Format sehr viele Möglichkeiten dazu. Grafiken helfen dir dabei, deine Bewerbung kreativ zu gestalten und bestimmte Erfahrungen und Fähigkeiten optisch hervorzuheben – zumal du so auch direkt zeigst, dass du mit Grafikprogrammen arbeiten kannst. Hast du zusätzlich eine eigene Homepage, lässt sich der Link dazu auch in deine Bewerbung einbauen.

Motivationsschreiben

Da Motivationsschreiben ist in den meisten Jobbewerbungen ein optionaler Bestandteil. Es bildet die sogenannte „Dritte Seite“ und folgt somit auf Anschreiben und Lebenslauf. Im Gegensatz zum Anschreiben ist es persönlicher formuliert und geht stärker auf deine Motivation ein. Dabei ist es auch nicht an eine feste Form gebunden. Wenn du vorhast, dieses einzufügen, informiere dich am besten in unserem Artikel Motivationsschreiben bei Jobbewerbungen.

Zeugnisse, Referenzen, Zertifikate, Arbeitsproben

Nach dem Lebenslauf oder dem Motivationsschreiben folgen deine Zeugnisse: Beispielsweise Abschluss- oder Arbeitszeugnisse, Referenzen, Zertifikate und Arbeitsproben (falls vorhanden und gefordert).

Da du wahrscheinlich viele dieser Dokumente nicht als Datei, sondern als Papierdruck erhalten hast, solltest du darauf achten, dass du diese für deine Online-Bewerbung hochwertig einscannst. Das heißt in Farbe, in einer ausreichenden Auflösung und ohne Knicke oder Flecken auf dem Dokument.

Wichtig: Unterschrift

Die Unterschrift darf bei der klassischen Bewerbung nicht fehlen. Auch wenn sie bei der E-Mail-Bewerbung nicht unbedingt nötig ist, ist es empfehlenswert, sie über ein Tablet oder Smartphone zu erstellen oder von Papier einzuscannen und am Ende deines Lebenslaufes einzusetzen.

Mehr zur dazu in unserem Artikel zum Aufbau des Bewerbungsschreibens unter dem Abschnitt Unterschrift.

Online-Bewerbung Vorlagen: Anschreiben, Lebenslauf und Deckblatt

Damit deine Online-Bewerbung noch reibungsloser abläuft, haben wir dir verschiedene Vorlagen zum Download vorbereitet.

Weitere Vorlagen zum Anschreiben, zum Lebenslauf und zum Deckblatt findest du, wenn du den Links folgst.

Deine Bewerbungsunterlagen – zusammengefasst als Anhang der E-Mail

Zu viele Dateien im Anhang sind einer der Fallstricke bei der Bewerbung per E-Mail. Überlege dir deshalb genau, welche deiner Dokumente für die jeweilige Stelle überhaupt relevant sind. Braucht es dieses Arbeitszeugnis oder dieses Zertifikat wirklich? Bewerbende denken oftmals, dass zu viel nicht schaden kann und Recruiter:innen schon die wichtigen Dokumente heraussuchen werden. Dir sollte aber bewusst sein, dass Personalverantwortliche pro Bewerbung nur wenige Minuten Zeit haben. Laut einer Stepstone-Studie sind dies beim Lebenslauf durchschnittlich nur 43 Sekunden. Sollten also nicht deine besonders eindrücklichen Dokumente direkt hervortreten?

Lebenslauf und Anschreiben sind obligatorisch. Bei den Ausbildungszeugnissen solltest du auf jeden Fall das Aktuellste in deinen Anhang einfügen. Beim Berufseinstieg kannst du auch noch ältere Zeugnisse, wie beispielsweise dein Bachelorzeugnis, hinzuzufügen, wenn du noch einen Master gemacht hast. Mit zunehmender Berufserfahrung werden diese Zeugnisse immer irrelevanter. Dann reicht auch nur ein Ausbildungszeugnis.

Bei den Arbeitszeugnissen ist die Regel, die drei neusten einzureichen. Bei Zertifikaten kommt es stark auf die Relevanz für die Stelle an. Bewirbst du dich als Webentwickler und hast einen Workshop zu PHP besucht, fügst du dieses natürlich an. Ein Excel-Seminar wäre zum Beispiel nicht nötig.

Die Reihenfolge des Anhangs

Die Reihenfolge deiner Anlagen sollte einem logischen Muster folgen. Wild durcheinander zusammengefügte Anlagen kosten Recruiter:innen viel Zeit und machen nicht gerade einen guten Eindruck. Zwei Reihenfolgen haben sich dabei etabliert: chronologisch und synchron.

Chronologisch bedeutet, dass du zeitlich gesehen, die neuesten Anlagen an den Anfang stellst und dich dann zu den älteren nach hinten vorarbeitest. Die zweite Methode ist die synchrone Reihenfolgen, welche auch mein Tipp für dich ist, und dies bedeutet, dass du deine Anlagen an deinen Lebenslauf anpasst. Steht an erster Stelle deines Lebenslaufs beispielsweise deine Ausbildung, kommt als Erstes dein Ausbildungszeugnis. Beginnt er mit deiner Berufserfahrung, fügst du als Erstes deine Arbeitszeugnisse nach Anschreiben, Lebenslauf etc. hinzu. Bei den meisten Bewerbenden ist die Reihenfolge im Lebenslauf und somit im Anhang sehr ähnlich, deshalb kannst du dich einfach am Aufbau orientieren, den ich erwähnt hatte.

Die Dateigröße des Anhangs

Sobald du also all deine Dokumente zusammen hast, solltest du sie in ein Format umwandeln, das sich gut per E-Mail verschicken lässt – eine PDF-Datei ist hier ratsam. Eine Word-Datei kann beim Öffnen Probleme machen und deine Inhalte im schlimmsten Fall nicht so darstellen, wie du es dir ursprünglich gedacht hast. Achte außerdem darauf, dass du die Dateien zusammenfasst und nicht alle einzeln anhängst.

Der Vorteil bei PDF-Dateien ist, dass deine Formatierungen und Grafiken unverändert bleiben – egal, mit welchem Programm dein Anhang geöffnet wird. Außerdem ist wichtig, dass dein Anhang nicht zu groß wird. In der Regel sollte eine Größe von 4MB nicht überschritten werden, sonst droht deine Mail im Spam-Ordner zu landen. Zudem lassen sich kleinere Anhänge deutlich schneller herunterladen, was wiederum für das Unternehmen von Vorteil ist.

Tipp: Sollte dein PDF die 4MB überschreiten und du kannst nichts weglassen, kannst du sie entweder komprimieren oder als ZIP-Datei die Dateigröße verkleinern. Letzteres findest du als Anleitung zum Zippen und Entzippen von Dateien.

Benennung des Anhangs

Eine sinnvolle Benennung deiner Datei spielt eine sehr wichtige Rolle. Sie sorgt dafür, dass der Personalverantwortliche sofort weiß, worum es geht. Außerdem hilft ein eindeutiger Name dabei, die Datei schneller wiederzufinden.

Das Muster für einen optimalen Dateinamen könnte beispielsweise so aussehen:

Bewerbung_Vorname_Name].pdf

Eventuell kann auch die Stelle angegeben werden, auf die du dich bewirbst:

Bewerbung_[Vorname_Name_Stelle].pdf

E-Mail Text bei der Online-Bewerbung

Sobald sich deine Dateien im Anhang befinden, solltest du ein weiteres, kürzeres Anschreiben im Textfeld der E-Mail selbst einfügen. Hierbei ist es wichtig, dass du nicht einfach dasselbe Anschreiben übernimmst, welches sich schon in der Bewerbung an sich befindet, sondern ein Neues verfasst.

Mögliches Muster für das Standard-Anschreiben in der E-Mail:

Muster:

Sehr [geehrte Name der Ansprechpartnerin / geehrter Name des Ansprechpartners],

im Anhang finden Sie meine Bewerbungsunterlagen für die Stelle [Name der Stelle].

Bei Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung und über ein persönliches Gespräch freue ich mich sehr.

Mit freundlichen Grüßen
[Eigener Name]

Kontaktdaten

Zusätzlich zur Kurzversion des Anschreibens empfiehlt es sich, die Kontaktdaten im E-Mail Text einzubinden. Dies sind:

  • Name
  • Adresse
  • Telefonnummer oder Mobile Nummer
  • E-Mail-Adresse
  • Optional einen Link zu deinem Xing- oder LinkedIn-Profil

Die Absenderadresse

Auch wenn die Online-Bewerbung meist deutlich stressfreier abläuft als die klassische Bewerbung – weniger professionell darfst du als Bewerber jedoch nicht auftreten. Bei einer E-Mail-Bewerbung musst du unbedingt darauf achten, dass dein Absender seriös ist. Deine Absenderadresse sollte neutral sein und im besten Fall deinen Vor- und Nachnamen enthalten. Nicht seriös sind beispielsweise Mail-Adressen wie „[email protected]“.

Wie kann ich mich mit meiner Online-Bewerbung von der Masse abheben?

Es ist kein Geheimnis: Die Anzahl an Bewerbern ist vor allem bei großen Unternehmen hoch. Beim Ranking des Jobportals Glassdoor sind duchrweg Großunternehmen unter den Top 10 der beliebtesten Arbeitgeber:innen. Deshalb ist es besonders wichtig, dass du es schaffst, aus der Masse herauszustechen.

Möglichkeiten, deine Bewerbung visuell und inhaltlich zu etwas Besonderem zu machen:

  • Nutze Videos, eine eigene Homepage oder andere Medien, um dich besonders kreativ zu bewerben.
  • „Ich bin teamfähig und motiviert“ – solche Standardsätze aus Internetvorlagen kann kein Recruiter mehr lesen – überlege dir fesselnde und individuelle Sätze.
  • Du kannst in der Online-Bewerbung auch sprachlich auffallen. Ein lockeres Anschreiben – vielleicht sogar per „Du“ – kann vor allem bei Start-ups und in der Kreativbranche Wunder bewirken. Hier kommt es aber natürlich stark auf das Unternehmen an.
  • Werte deine Dokumente (Motivationsschreiben, Lebenslauf) optisch auf – etwa durch sinnvolle Grafiken. Aber übertreibe es beim Design nicht, es kommt vor allem auf den Inhalt an.

Folgende Punkte können außerdem dabei behilflich sein, herauszustechen und positiv aufzufallen:

  • Fülle bei Online-Formularen alle Felder vollständig aus (Unvollständigkeit kann dazu führen, dass du aus dem Suchprozess geworfen wirst).
  • Setze Schlüsselbegriffe ein (vor allem bei Freitextfeldern von besonderer Bedeutung).
  • Achte beim Hochladen von Dokumenten auf das richtige Format (z.B. PDF).
  • Last but not least: Verstelle dich nicht, sondern sei du selbst!

Auf welche Fallstricke muss ich als Bewerber achten?

Es gibt gängige Fehler, die sich bei Online-Bewerbungen oft einschleichen. Diese solltest du auf jeden Fall vermeiden, um deine Chancen bei der Bewerbung nicht zu senken.

Häufig auftretende Fehler bei Online-Bewerbungen:

  1. Tonfall

Auch bei Online- oder E-Mail-Bewerbungen musst du darauf achten, dich professionell und angemessen auszudrücken. Abkürzungen, Tipp- und Rechtschreibfehler, Smileys – all das geht gar nicht! Deine Formulierungen sollten immer den Eindruck von Reife und Professionalität vermitteln. Bevor du also auf „Senden“ klickst, solltest du lieber einmal mehr über deinen Text lesen oder am besten eine andere Person dazuholen, statt dich im Nachhinein über Fehler und irritierende Formulierungen zu ärgern.

  1. Unvollständigkeit der Angaben und Anlagen

Auch bei Angaben und Anlagen gilt: Kontrolliere sie. Unvollständigkeit ist eines der direkten Ausschlusskriterien. Teilweise erledigt das gar keine Person mehr, sondern ein automatisierter Algorithmus. Nimm dir also Zeit und sieh nach, ob du tatsächlich alle geforderten Angaben gemacht hast.

  1. Zu große Datei-Anhänge

Ein Fehler, der bei E-Mail-Bewerbungen oft auftritt, sind zu große Datei-Anhänge. Du solltest immer darauf achten, deine Dateien (Fotos, Lebenslauf oder weitere Dokumente) nicht einzeln an deine Mail anzuhängen. Denn das wird als lästig empfunden und kommt nicht gut an. Fasse also all deine Dokumente in einem Dokument zusammen. Sollte dies zu groß sein, kannst du es als komprimieren.

  1. Ein vergessener Anhang

Es ist dir bestimmt auch schon passiert: Du hast eine E-Mail mit einem wichtigen Anhang verschickt. Das dachtest du zumindest. Bei späterem Nachsehen ist dir aufgefallen, dass du die Dateien überhaupt nicht an die Mail gehängt hast. Ein vergessener Anhang ist peinlich und sollte bei einer Bewerbung per E-Mail nicht vorkommen. Ist dir das Missgeschick doch passiert, entschuldige dich beim Ansprechperson und reiche die fehlenden Dokumente nach.

  1. Unprofessionelle Fotos

Auch, wenn es heutzutage weggelassen werden kann, ein sympathisches Bewerbungsfoto kann den ersten Eindruck positiv beeinflussen. Doch amateurhaft eingescannte Bilder kommen selten gut an. Richtig: Fotos professionell beim Fotografen anfertigen und als digitales Foto abspeichern lassen.

  1. Betreffzeile

Bei einer Bewerbung per E-Mail spielt die Betreffzeile eine große Rolle. Sie hilft dem Personalverantwortlichen dabei, schnell einzuordnen, worum es in deiner E-Mail geht. Kurz, sachlich, prägnant und eindeutig – es ist wichtig, dass die Betreffzeile Aussagekraft hat. Oft geben die Unternehmen auf Ihrer Homepage schon Formulierungen an wie etwa „Bewerbung Ausschreibung 123/3567 – Marketing“.

  1. Standardformulierungen

Personalverantwortliche arbeiten sich täglich durch unzählige Bewerbungen. Solche, die typische Standardformulierungen beinhalten, werden meist sofort aussortiert. Solche Formulierungen zeugen von fehlendem Interesse und nicht vorhandener Kreativität. Verwende auch bei Online-Bewerbungen also immer eigene Formulierungen, die Aufmerksamkeit erregen und gleichzeitig von Professionalität zeugen. Behalte hierbei aber immer das Unternehmen und die Branche im Hinterkopf.

  1. Deine Social-Media-Kanäle

Du hast folgenden Spruch bestimmt schon zahlreiche Male gehört: Das Internet vergisst nie. So klischeehaft das auch klingen mag – achte darauf, was du veröffentlichst. Denn vor allem, wenn du dich online bewirbst, sind deine Profile auf sozialen Netzwerken nicht uninteressant für potenzielle Unternehmen.

Deine Online-Profile sollten ein positives Aushängeschild für dich sein. Verhindere aber nicht nur negativen Eindrücke, sondern versuche den Recruiter:innen dein Gesamtbild zu bestätigen. Du bist kreativ? Lade bei Instagram Projekte von dir hoch. Du bist sozial engagiert? Teile bei Facebook Veranstaltungen, die du organisiert hast.

  1. Falsches Datum, Unternehmen oder Anrede durch Kopierfehler

Selbstverständlich kannst und solltest du dich bei mehreren Unternehmen bewerben. Ein Fehler, der dabei allerdings oft genug vorkommt, ist ein falsches Datum oder sonstige falsche Ansprachen auf dem Anschreiben. Das ist nicht nur unprofessionell, sondern wirft ein schlechtes Licht auf die komplette Bewerbung. Es lässt darauf schließen, dass du dich nicht wirklich für die angebotene Stelle interessierst, sondern eine Massenbewerbung formuliert hast, die du an alle möglichen Unternehmen schickst und dabei sehr unsorgfältig vorgehst.

Fazit: Dein Online-Weg zum Job

Die Online-Bewerbung hat nicht ohne Grund die konventionelle Bewerbung abgelöst. Sie bietet sowohl den Unternehmen als auch dir als Bewerber:in entschiedene Vorteile. Durch die unterschiedlichen Formen der Online-Bewerbung – ob E-Mail oder Formular – kann der Bewerbungsprozess optimal an die Bedürfnisse des Unternehmens angepasst werden. Die wichtigsten Punkte auf dem Weg zu einer gelungen Online-Bewerbung hier nochmal zusammengefasst:

  • Halte dich auch online an alle gängigen Formalitäten bezüglich Anrede, Bilder und Tonalität, gehe aber zusätzlich auf die Besonderheiten der Online-Bewerbung in Sachen Format (PDF), doppeltes Anschreiben und Co. ein.

  • Sei kreativ und hebe dich von der Masse ab!

  • Bedenke immer, an wen deine Bewerbung gerichtet ist. An das hippe Berliner Start-up geht die Bewerbung deutlich lockerer raus als an den traditionsreichen Mittelständler.

Mobile Recruiting: Die Zukunft der Online-Bewerbung?

Smartphones haben bereits in fast alle Bereiche unseres Lebens Einzug gehalten: Wir nutzen sie zum Kommunizieren, zum Navigieren und generell zur Bewältigung unseres Alltags. Da ist es nur logisch, dass sie auch nicht vor dem Bewerbungsprozess haltmachen. Das Stichwort heißt hier Mobile Recruiting, also die Strategie von Unternehmen über smartphoneoptimierte Kanäle und Inhalte an potenzielle Mitarbeitende zu kommen. Dies schließt auch eine Online-Bewerbung, die komplett per Smartphone durchgeführt werden kann, mit ein.

Dass dies vor allem bei den jüngeren Generationen einen Nerv trifft, zeigt eine Studie der FH Wien. Hier können sich rund 75% der Befragten in Zukunft eine Bewerbung per Tablet oder Smartphone vorstellen.

„Die Bewerbung der Zukunft ist laut Studienergebnissen mobil und unkompliziert, dauert weniger als 30 Minuten, ermöglicht Chat-Funktionen für Fragen zum Job sowie Push-Notifications."

André Romano, Hernstein Institut für Management und Leadership der Wirtschaftskammer Wien

Doch auch ältere Generationen nutzen zunehmend mobile Endgeräte, um sich über Jobangebote und -stellen zu informieren, wie folgende Grafik zeigt.

Infografik: Bewerbung der Zukunft? | Statista

Bei vielen (aber nicht allen) Unternehmen steckt das Thema Mobile Recruiting noch in den Kinderschuhen. Ich denke aber, dass genau das die Antwort auf die Frage sein wird, wie wir uns in Zukunft bewerben und wie Unternehmen ihr Recruiting betreiben. Das haben wir auch bei Workwise erkannt und unseren Prozess so intuitiv und zeitsparend wie möglich gestaltet. Möchtest du mehr darüber erfahren? Dann erfahre im nächsten Abschnitt mehr.

FAQ: Die Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Online Bewerbung

Bei einer Online-Bewerbung per Formular trägst du in der Regel deine Kontaktdaten auf der Karriereseite des Unternehmens in Textfelder ein und lädst zusätzlich deine Bewerbungsunterlagen wie Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse auf die Seite hoch. Die Bewerbung wird dann durch den Klick auf einen Button abgeschlossen.

Mehr zu Bewerbung per Onlineformular findest du hier

Aus Sicht eines Bewerbendes hat die Online-Bewerbung folgende Vorteile:

  • keine Versandkosten
  • kein Materialaufwand (Bewerbungsmappe, Papier, …)
  • meist kürzere Antwortzeiten
  • multimediale Inhalte können eingefügt werden (zum Beispiel Videos oder Links)

Die Vorteile aus Unternehmenssicht findest du hier

Es gibt folgende Formen der Online-Bewerbung:

  • Bewerbung per Mail
  • Bewerbungsformular
  • Bewerbung über LinkedIn oder Xing
  • Bewerbungshomepage
  • Bewerbungsvideo

Mehr zu den verschiedenen Bewerbungsformen findest du hier

In eine Online-Bewerbung gehören auf jeden Fall ein Anschreiben, dein Lebenslauf und Anlagen wie Zeugnisse oder Zertifikate. Du kannst außerdem ein Deckblatt und ein Motivationsschreiben hinzufügen, wenn du möchtest. Diese sind aber optional.

Mehr zu den einzelnen Bestandteilen einer Online-Bewerbung findest du hier

Für eine Online-Bewerbung per E-Mail fügst du deine Bewerbungsunterlagen wie Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse innerhalb einer PDF zusammen und hängst diese deiner Bewerbungsmail an. Für die E-Mail an sich verfasst du einen kurzen Text, in der du darauf hinweist, dass du dich bewirbst und wo deine Bewerbungsunterlagen zu finden sind.

Mehr zur Online-Bewerbung per E-Mail findest du hier

Der E-Mail-Text der Online-Bewerbung ist ein verkürztes Anschreiben zusätzlich zu deinem Anschreiben im Anhang. Hierbei sprichst du die zuständige Ansprechperson direkt an, nennst die Stelle, auf die du dich bewirbst, und weißt auf deine Bewerbungsunterlagen im Anhang hin. Abgeschlossen wird die Mail durch eine Grußformel.

Hier findest du ein Muster zum E-Mail-Text

Das Bewerbungsfoto ist wie auch bei anderen Bewerbungsformen ein Teil des Lebenslaufs.

Mehr zum Lebenslauf bei der Online-Bewerbung

Grundsätzlich sind bei einer Bewerbung vor allem die aktuellen Zeugnisse wichtig. Das können entweder schulische Zeugnisse wie dein Bachelorzeugnis oder Arbeitszeugnisse von vorherigen Arbeitsverhältnissen sein. Die aktuellsten beiden Abschlüsse und Arbeitsverhältnisse sind dabei ausreichend.

Mehr zu Zeugnisse und Bewerbungsanlagen findest du hier

Der Mail-Anhang deiner Online-Bewerbung sollte nicht größer als 4MB sein. Sonst ist nicht gewährleistet, dass du die Mail verschicken kannst, oder sie landet womöglich im Spam-Ordner des Unternehmens.

Mehr zum Thema Anhang findest du hier

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Bei der Online-Bewerbung sparst du dir zwar die Zeit, die durch den Postversand bei einer konventionellen entsteht, aber das Sichten einer Bewerbung kann schon zwischen zwei und sechs Wochen dauern. Kleine Unternehmen sind meist schneller, große Unternehmen mit sehr vielen Bewerbenden brauchen etwas länger.

Nach deiner Bewerbung erhältst du in der Regel vom Unternehmen eine Eingangsbestätigung per Mail. Ist in dieser ein Zeitrahmen angegeben, solltest du dich daran halten und den Personalverantwortlichen zusätzlichen einen kleinen Puffer geben. Sind beispielsweise zwei Wochen angegeben, fragst du erst nach 2,5 Wochen nach. Hast du keinen Zeitrahmen, solltest du mindestens 4 Wochen abwarten. Meistens steht in diesen Bestätigungen „Die Bearbeitung ihrer Bewerbung kann einige Zeit in Anspruch nehmen.“ So kann das Unternehmen auf keinen spezifischen Zeitpunkt festgenagelt werden.

Online Bewerben noch einfacher gemacht

Bewerben in der heutigen Zeit muss kein Hexenwerk sein – dafür gibt es Workwise. Spar dir aufwendige Bewerbungsschreiben oder Lebenslauf-Formatierungen. Bei uns musst du nur einmal dein Profil ausfüllen und schon kannst du dich ohne Probleme bei so vielen Jobangeboten bewerben wie du möchtest – und das nur mit 2–3 Sätzen. Dazu brauchst du nicht mehr als dein Smartphone und ein paar Minuten deiner Zeit.

Außerdem steht dir jederzeit eine persönliche Ansprechperson zur Seite, die dafür sorgt, dass du zeitnah Rückmeldung vom Unternehmen erhältst und dir bei Fragen zum Bewerbungsprozess mit Rat und Tat zur Seite steht.

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Cosima Höflacher

Teamlead Candidate Management bei Workwise

Candidate Managerin Cosima Höflacher„Seit über drei Jahren bin ich als Candidate Managerin bei Workwise tätig und stehe dabei ständig in Kontakt mit Bewerbenden, um sie bei den Themen Bewerbung, Lebenslauf und Vorstellungsgespräch optimal zu unterstützen.“

Noch mehr spannende Inhalte rund um das Thema Bewerbung auf dem LinkedIn-Profil von Cosima Höflacher.

 

Veröffentlicht am 29.10.2021, aktualisiert am 12.01.2023